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Etwas melden

Stand: 13. August 2026. Wenn du auf einen Inhalt stößt, den du für rechtswidrig hältst, kannst du ihn uns melden. Das ist das Melde- und Abhilfeverfahren nach Art. 16 DSA (Digital Services Act).

1. So meldest du

Schreib uns an info@os-advisory.de. Ein formloser Text genügt — es gibt kein Formular, das du ausfüllen musst.

Damit wir etwas tun können, sollte die Nachricht möglichst enthalten:

  • Wo der Inhalt steht — die Adresse der Seite oder eine Beschreibung, die ihn wiederfinden lässt.
  • Warum du ihn für rechtswidrig hältst, in eigenen Worten. Juristische Fachbegriffe sind nicht nötig.
  • Wie wir dich erreichen — eine E-Mail-Adresse für die Rückmeldung. Freiwillig; eine anonyme Meldung sehen wir uns genauso an, wir können dir dann nur nicht antworten.
  • Eine Bestätigung, dass deine Angaben nach bestem Wissen richtig und vollständig sind.

2. Was danach geschieht — und in welcher Frist

  1. Wir bestätigen den Eingang unverzüglich, in der Regel innerhalb von drei Werktagen, sofern du uns eine Adresse hinterlassen hast.
  2. Wir sehen uns den gemeldeten Inhalt an und entscheiden, ob wir tätig werden. In der Regel innerhalb von sieben Werktagen nach der Bestätigung; dauert es länger, sagen wir dir warum.
  3. Wir teilen dir die Entscheidung mit und begründen sie. Möglich sind: den Inhalt entfernen, den Zugang zu ihm sperren, das betroffene Konto sperren, die Gruppe schließen — oder nichts davon, wenn die Meldung nach unserer Prüfung nicht trägt.
  4. Du kannst widersprechen. Eine formlose Antwort auf unsere Mitteilung genügt; wir sehen die Sache dann erneut an. Der Weg zu Gerichten und Behörden bleibt davon unberührt.

Entscheidungen trifft ein Mensch. Es gibt keine automatisierte Prüfung von Inhalten und keine Vorabkontrolle dessen, was Mitglieder schreiben.

3. Was wir sehen können — und was nicht

Das gehört hierher, weil es sonst niemand fragt und die Antwort unangenehm ist, wenn sie erst im Ernstfall kommt: Wir lesen nicht mit. Eine Gruppe ist ein geschlossener Raum, und wir sehen von außen nicht, was darin geschrieben wird. Was wir gemeldet bekommen, sehen wir uns an — was wir nicht gemeldet bekommen, fällt uns nicht auf.

Handeln können wir trotzdem: an einem Konto, an einer Mitgliedschaft und an einer Gruppe. Der ehrliche Satz lautet also — wir sehen nicht alles, aber wir können entscheiden, wer wo bleibt.

Daraus folgt, wie Moderation hier gedacht ist: Sie gehört der Gruppe. Wer eine Gruppe führt, kennt ihre Mitglieder persönlich und entscheidet über den Umgang miteinander. Wir stellen den Meldeweg, den das Gesetz von uns verlangt, und greifen ein, wenn etwas rechtswidrig ist — nicht, wenn es uns nicht gefällt.

4. Was hier nicht hingehört

  • Fragen zum Datenschutz und die Ausübung deiner Rechte nach Art. 15–21 DSGVO: siehe Datenschutzerklärung. Beschwerden über die Datenverarbeitung nimmt außerdem die dort genannte Aufsichtsbehörde entgegen.
  • Ein Streit innerhalb einer Gruppe. Sprich zuerst mit der Person, die eure Gruppe führt — wir kennen euren Zusammenhang nicht und wären der schlechtere Schiedsrichter.
  • Ein Notfall. Besteht Gefahr für Leib oder Leben, wende dich bitte an den Notruf 112 oder die Polizei 110. Wir sind kein Notdienst und lesen nicht rund um die Uhr mit.

5. Wer wir sind

Anbieter des Dienstes ist die OS Advisory GmbH. Vollständige Angaben im Impressum.